TeleEthikBeratung

TeleEthikBeratung ist die Möglichkeit zur Besprechung moralischer Konflikte im Kontext der Versorgung im Geds per Videokonferenz.

An Entfernungen sollte eine Ethik-Fallberatung nicht scheitern. Eine TeleEthikBeratung ist ein Instrument zur Beratung bei Konflikten oder unklaren Entscheidungssituationen.

Die TeleEthikBeratung folgt einem strukturierten Ablauf.


Angaben bei Anfrage

Wie lautet die Fragestellung? Was ist der Konflikt?
Um wen geht es?
Wie sind Sie beteiligt? Sind Sie Angehörige, rechtliche Betreuerin, Bevollmächtigte?
Wie eilig soll die TeleEthikBeratung erfolgen?
Wer soll an der TeleEthikBeratung beteiligt sein?

Projektregion

Sachsen-Anhalt

Thüringen


Projektpartner

Stephan Sigusch, Betreuungsverein Oschersleben
Dr. Arnd T. May, Zentrum für Angewandte Ethik

Subsidiarität des Angebots

Die Durchführung einer TeleEthikBeratung soll nicht in Konkurrenz zu einem Ethikberatungsgremium eines Krankenhauses oder einer Einrichtung führen. Vielmehr ist eine TeleEthikBeratung eine Unterstützung, wenn in der direkten Versorgungsumgebung der Patientin oder des Patienten Ethikberatung nicht angeboten wird.


Kosten für eine TeleEthikBeratung

Bis 31.12.2017 entstehen für die Anforderung und Durchführung einer TeleEthikBeratung keine Kosten.

Im Regelbetrieb ab 01.01.2018 wird TeleEthikBeratung bundesweit angeboten. Dann wird die Nutzung einer TeleEthikBeratung kostenpflichtig sein.


Anforderung einer TEB

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrer Anfrage an:

info@teleethikberatung.de

Bei besonders dringenden Anfragen erreichen Sie uns telefonisch unter folgender Nummer:

0361 64417-501

Sie können uns Dokumente oder Ihre Anfrage auch per FAX senden an die Nummer
FAX 0361 64417-600


Anforderung einer TeleEthikBeratung

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Wissenschaftliche Auswertung

Die Beratungen im Rahmen von TeleEthikBeratung werden analysiert und ausgewertet. Diese Auswertung erfolgt unter Beachtung des Datenschutzes. Siehe dazu die Datenschutzerklärung. Es werden keine personenbezogenen Daten veröffentlicht.

Forschungsfragen sind u.a.:
* Welchen Einfluss auf die Beratung hat das Format der TeleEthikBeratung, bei dem sich die Gesprächspartner über eine Videokonferenz sehen?
* Welche technischen Anforderungen an mobile Datenverbindungen bestehen?
* Welches Programm für Videokonferenzen ist für eine TeleEthikBeratung geeignet?
* Welche


Projektförderung

Die Projektphase von TeleEthikBeratung ist durch die Deutsche Palliativstiftung mit Sitz in Fulda mit einem Betrag von 5.000,00 Euro gefördert.

Durch die Förderung kann eine technische Machbarkeitsstudie erfolgen, die bis zum 31.12.2017 andauert. So wurden z.B. 2 Tablets angeschafft und eine Lizenz einer Videokonerenzsoftware gekauft. Sonstige eingesetzte Hardware bringen die Projektpartner aus ihren Etats ein.
Die geförderten Projektpartner erhalten keine Vergütung aus Projektmitteln und führen das Projekt ehrenamtlich durch.


Zuordnung der Internetseite


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(c) 2017, Stand: 02.2017


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